Medizinische Abkürzungen…

… mal ganz anders.

Ich rede mit einem Patienten (immer noch bisschen ungewohnt) und frage ihn nach Vor-OP´s.

Er sagt: „Ich habe einen Dreipass bekommen.“ Ich beiße mir fast die Zunge ab. Später sehe ich in seinen Akten: Z.n. 3x-ACVB 2007. Also: DREIfach-AortocoronarervenenbyPASS. Also: Dreipass. Der Mann hatte so Recht. Ich freue mich ein bisschen.

selektive Duzerei

In meiner Abteilung ist das sehr gemischt mit den Anreden.

Es gibt eine Oberärztin, die vor kurzem noch bei uns Assistentin war, die wird von der ganzen Assistentenrunde geduzt. Noch von früher, sozusagen. Jetzt haben wir eine neue Assistentin, und von dieser lässt sie sich siezen. Irgendwie klingt das ein bisschen krampfig, aber scheinbar möchte die Oberärztin die Respekt-Kurve kriegen, und alles, was nachkommt, wird gesiezt. Unsere Studenten siezen sie jetzt auch. Einerseits kann ich das verstehen, andererseits ist es ein bisschen merkwürdig.

Dann gibt es einen Oberarzt, der bietet selektiv einzelnen Assistenten das Du an, wobei ich dabei kein System erkennen kann. Also, er ist nicht mit „seinen“ Assistenten von seiner Station beim Du, sondern nur mit einigen. Das ist irgendwie schwierig, weil er mich siezt, und dann denk ich gleich, er hat mich nicht so lieb wie die anderen. 😦

Ein anderer, der Leitende, siezt alle Assistenten. Bis auf einen, den er aus einem anderen Haus kennt, von früher, als der eine Famulant war oder PJ´ler und er Assistent. Das ist ja dann irgendwie ok, man kann ja nich wieder aufs Siezen umsteigen nur weil man in der Hierarchie hochrutscht. Oder?

Ich finde das wird alles ein bisschen überbewertet. Ob ich jemanden duze oder sieze, sagt ja nichts über den Grad von Kompetenz aus, die ich demjenigen zutraue. Mein absoluter Lieblings-OA, mit dem ich beim Du bin und mit dem ich auch gerne mal völlig albern herumflachse genießt meinen allergrößten Respekt, und es ist keine Frage, dass er der Chef ist bei medizinischen Entscheidungen.

Eine andere, die ich sieze, find ich inkompetent, und ich hab ganz sicher nicht mehr Respekt vor ihrer Autorität, weil ich Sie zu ihr sage.

Ich finde, Autorität verschafft man sich durch Kompetenz und nicht durch Standeszickereien.

Mit dem Pflegepersonal, von Praktikantin bis Stationsleitung, bin ich konsequent beim Du. Alles andere finde ich total krampfig.

Und ich hoffe, dass, wenn ich groß bin und Oberarzt, ich es schaffe, über Kompetenz meine Autorität zu zementieren! Hugh, ich habe gesprochen!

P.S.: Wie komisch sieht bitte „duzen“ und „siezen“ geschrieben aus? Ich komm nicht klar!

 

Musik

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Musik! Auch klassische. Mach ich auch selber.
ABER: Meine Nachbarn sollen ÜBEN WENN ICH ARBEITE! Nicht an meinem freien Wochenende! Und schon gar nicht, wenn ich verkatert im Bett hänge und sowieso schon mit der Realität nicht klarkomme! Menno! Ich werde denen mal meinen Dienstplan unter der Tür herschieben.

Kinotag

Meine Damen und Herren… ASS 100 proudly presents….

vielversprechendster Kandidat zum schlechtesten Film aller Zeiten den ich jemals im Kino gesehen habe….

Love and other Drugs

OMG. Ich wusste nicht ob ich vor Verzweiflung lachen oder weinen sollte. Grob gesagt (Achtung falls noch jemand gucken möchte, ich verrate Details, aber es ist sowieso so vorhersehbar dass ihr auch einfach weiterlesen könnt) ist es eine sinnentleerte Liebesschnulze, wobei das Mädchen Parkinson hat und deshalb eigentlich die Beziehung nicht will und der Junge Pharmavertreter für Pfizer (ich frag mich wieviel Geld die in den Film gesteckt haben) ist. Nun war der Junge früher aber ein Miststück und hat Mädels immer verarscht, aber das Parkinson-Mädchen ist die Richtige und deshalb wird er umgepolt und kämpft für sie und läuft ihr hinterher auch wenn sie ihn abblitzen lässt obwohl sie eigentlich will aber Angst hat dass er sie wegen ihrer Erkrankung eigentlich nicht will und blablabla. Nebenbei promotet der Junge noch Viagra und macht damit nen Haufen Kohle, verzichtet aber am Ende auf die Karriere und bleibt bei dem Parkinson-Mädchen.

Versteht mich nicht falsch. Ich LIEBE eigentlich sinnentleerte Liebesschnulzen. Steh ich total drauf. Aber diese Geschichte war so konstruiert, vorhersehbar und lieblos und belastend und einfach faszinierend doof.

Zwei Sachen gab es, über die ich mich gefreut habe.

1. Am Anfang des Films gibt es eine Familien-Szene mit der Familie des Jungen. Seine Schwester und sein Vater sind Ärzte, und der Vater sagt, dass früher ja alles besser war und dass Frauen einfach keine Ärzte werden dürfen sollten und dass die Schwester keine Ahnung hat… daraufhin ist die maulig und antwortet: „du sitzt doch den ganzen Tag in deiner Praxis! Du weisst gar nicht was im Krankenhaus läuft! Wie oft hast Du denn bitte perkutan intubiert?!“

Da hab ich mich fast am Popcorn verschluckt vor Lachen. Hört sich aber nach einer interessanten Technik an!

2. In irgendeiner anderen Szene redet irgendwer (ich verdränge schon, mein Gehirn hat leistungsfähige Mechanismen, um Traumatisierungen zu vermeiden) darüber, dass man ein „entzündetes Ileum palpieren“ könne.

Kinder, also echt. Naja. Popcorn war lecker, Mädelsabend war toll und Jake Gyllenhaal ist hübsch anzusehen, von daher bereue ich nichts. Aber ALTER, war das ein SCHLECHTER FILM!

Das Web sucht den Welpen (2)

lange nicht gemacht, heute mangels spannender aktueller Geschichten mal wieder: die schönsten Suchbegriffe:

chirurgenwelpe… das bin ja ich! Noch! Wenn ich noch lange weiterblogge und nicht mehr im ersten Drittel meiner Weiterbildung bin, muss ich mir vielleicht einen anderen Namen ausdenken. Andererseits, wenn es nach der GEFÜHLTEN Weiterbildung geht und nicht nach der reellen Zeit, dann bin ich noch sehr sehr lange der Welpe!

kein richtiger Arzt ohne iPhone…was soll ich sagen. Ohne werben zu wollen, jedes andere Smartphone täte es auch… aber ich LIEBE es! Nie wieder keine Ahnung von Medikamentendosierungen, nie wieder sich den Kopf zerbrechen über nie gehörte Syndrome… der kleine Helfer in der Kitteltasche weiß Bescheid. Und ohne könnte ich auch nicht die Anästhesisten bei DoodleJump in ihre Schranken verweisen… obwohl die viel mehr Zeit zum Üben haben *chrrrrchrrr*! Das einzige was noch fehlt ist die ChirurgenApp: iCut… operieren von zu Hause aus!

sexi artzt…ahäm. offensichtlich sind Legastheniker, die auf weiße Kittel stehen, eine meiner Haupt-Sucher… siehe auch sexie artz, sexy aztz etc…

bestes auto der welt liste… also von dieser Liste kenn ich nur die Nummer eins: MEINS! Ich liebe meinen kleinen unvernünftigen wilden mir-die-Haare-vom-Kopf-fressenden Flitzer! Von ganzem Herzen!

orientiert zu person…bin ich meistens. Zu Zeit und Ort oft nicht so. Vor allem, wenn ich nachts im Dienst angerufen werde. Oder wenn ich versuche, bei Patienten einen MiniMental zu erheben:

Ich: „Was haben wir denn heute für einen Wochentag?“

Pat: „Montag.“

Pat: „??“

Ich: „Moment, ich rechne noch“

Ich: „ja, Montag. Super!“

gedicht intensivstation… mmmhmmm…Moment…. nee. Ich bin grad nicht inspiriert. Ich dichte wann anders. Wie anstrengend Hakenhalten ist! Und das viele Stehen! Bin ich gar nicht mehr gewohnt. Muss meine Stützstrümpfe rauskramen. Und gleich mal schlafen gehen. Chhhrrrr.

 

 

Patientenmund tut Wahrheit kund!

… neuerdings hab ich es ja wieder vermehrt mit sprechenden Patienten zu tun. Da fällt einem schnell einiges auf…

Anna hat es in Ihrem alten Blog glaub ich mal erwähnt: MRT wird grundsätzlich KernspinT genannt.“Ich habe ein KernspinT gekriegt.“ Häh? Warum? KernspinT. Macht mich wahnsinnig.

Oder dieser Satz: „mir wurde ein Herzkatheter gesetzt“. Einen Katheter setzen. Darf man das sagen? Das klingt SOOOOO komisch, da klingeln mir die Ohren.

Schön war heute auch so ein Schätzchen, der auf die Frage nach Vorerkrankungen „keine“ antwortete und auf die Frage nach Vor-OP´s: „Mir wurde ein Defilator eingebaut“. Defilator. Musste ich kurz drüber nachdenken. Und dann die Sache mit den Vorerkrankungen nochmal angehen: „Z.n. AICD– Implantation nach Reanimation bei Kammerflimmern bei hypertensiver Herzerkrankung“. Weisste Bescheid. Keine Vorerkrankungen.

Vielleicht bin ich aber auch nur ein bisschen verstört, weil meine Patienten wieder soviel reden. Das war auf der ICU ja nicht so richtig üblich. Ach. Mal sehen.

Defilator. Wort des Tages.

Das böse D-Wort…

oohh… eigentlich habe ich mir vorgenommen, heute direkt nach der Arbeit an meiner Doktorarbeit weiterzuschreiben. Ich fass es nicht, dass ich das seit mittlerweile nunmehr vier Jahren vor mir herschiebe. Im Auto wurde ich dann so müde. Dann musste ich ein bisschen schlafen, jetzt muss ich ein bisschen bloggen, gleich muss ich noch was essen, und vielleicht Wäsche waschen.

Argh.

Man darf niemals und unter keinen Umständen einen Arzt auf seine Doktorarbeit ansprechen, wenn nicht Dr. med. auf dem Namensschildchen steht. Auch nicht, wenn man der Chef ist, dem ggf. versprochen wurde, dass man „nur noch schreiben“ muss und ganz bestimmt allerspätestens 6 Monate nach Einstellung besagten Titel sein eigen nennt. Ich hoffe der Chef hat mir geglaubt, als ich mich selber mit meinem Handy auf meinem Diensttelefon angerufen hab und so getan habe als müsste ich dringend weg. Gnah. Gnah, gnah, gnah.

„Nur noch schreiben“ muss ich seit vier Jahren! Aber naja, dann kanns auch bis morgen warten. Oder bis zum Wochenende. Oder bis zum Urlaub. Argh. Aber dieses Jahr auf jeden Fall, ich schwör.

UND JETZT WILL ICH DA NICHT MEHR DRÜBER REDEN!!!

Stöckchen zum Jahresrückblick

Geklaut bei Sophie, gesehen bei Hermione… solange das neue Jahr noch so frisch ist, darf man doch auf das alte zurückblicken an einem verkaterten Sonntag-MorgenMittag.

Here we go:

 

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Eine 9! Viele tolle Sachen gemacht.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Die Naschibox auf der Intensivstation war allzu verführerisch. Aber alles im Rahmen, wird wieder.

3. Haare länger oder kürzer?
Bisschen länger.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Luchs- und Adlersichtig. Keine Brille, in keine Richtung. Bam.

5. Mehr Kohle oder weniger?
etwas weniger durch das veränderte Schichtsystem. Auch das wird dieses Jahr wieder besser. Gut, denn das beste Auto der Welt bräuchte zwei bis drei Schönheits-OP´s. Und Sommerreifen. Dieses Auto frisst mir die Haare vom Kopf!

6. Besseren Job oder schlechteren?
Tollsten Job der Welt, neue Facette.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Viel. Aber ALLES nur in Notwendiges investiert. Ohne iPhone z.B. ist man kein richtiger Arzt! 😉

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
äääh… 8 Euro beim Rubbellos. Hab ich in Eis investiert, war im Sommer. War schön.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Keine in der Arbeitszeit. Zwischen den Jahren ein grippaler Infekt (ich sah mich schon in eine xbeliebige Dorfklitischenkrankenhaus-Notaufnahme gehen: „Ja, das tut so weh, wenn ich huste. Und ich hatte Fieber… mindestens 37°! Und ich bin so zittrig und insgesamt irgendwie da stimmt was nicht mit mir. Sehen Sie, jetzt musste ich auchnoch niesen. Und das zieht so in meinem Hals… also richtig WEHTUN jetzt nicht, aber es könnte bald anfangen richtig wehzutun. *röchel* Herrlich!)

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
o.g.

12. Der hirnrissigste Plan?
eine Urlaubsliebe in die Realität retten.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
NEF-(mit)fahren mit Schneeketten bei 50 cm Schnee.

14. Die teuerste Anschaffung?
Mein iPhone. Ich liebe es. Ich liebe liebe liebe es.

15. Das leckerste Essen?
Bratkartoffeln mit Spiegelei. Ich bin sehr einfach glücklich zu machen in dieser Hinsicht.

16. Das beeindruckendste Buch?
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins… endlich mal gelesen. Voll toll!

17. Der ergreifendste Film?
Inception. Hat mich wochenlang beschäftigt.

18. Die beste CD?
Puh. Weiß nicht. Lady Gaga?

19. Das schönste Konzert?
Jan Plewka singt Rio Reiser. Das war toll.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meinen Kollegen in wechselnder Besetzung. Hilft ja nix.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Der Herde.

22. Zum ersten Mal getan?
Ne Steuererklärung. Buäh.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
10 Folgen Scrubs hintereinander geschaut.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die ein oder andere Erfahrung auf der ICU. Sterbende Menschen, die hätten leben sollen.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Meine Tante. Dass ich schon ein erwachsener Mensch bin. Hat nicht geklappt.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein personalisierter Kalender. Oldschool und mit Herzblut.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der neue Computer! Hübsches Kerlchen, kleines Äpfelchen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Du bist so wunderschön!

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
In meinem Kopf, zu meiner neuen kleinen Nichte. Einmal gesehen und sofort gewusst ich würde alles für dieses Würmchen tun. Sofort. Brauchte ich aber nicht auszusprechen, hätte sie eh nicht verstanden, da zu klein 😉

Du bist was Du isst…

Ich muss mal ein paar Wörtchen über den Dioxinskandal verlieren. Geht es denn an, dass man Tiere, die man hinterher selber essen will, mit „Industriefetten“ füttert? Was sind denn bitte überhaupt Industriefette… für mich hört sich das an wie ausrangiertes Schmieröl. Das kriegen die Hühner, die die Eier legen, die die feisten Betrüger dann unters ahnungslose Volk mischen, ja prost. Selbstverarschung in ihrer Vollendung.

Ein Glück ess ich sowieso kein Fleisch und auch nur Bio-Eier, hoffe also, dass die Sache mit dem Luxuskörper dieses Jahr noch klappt und ich nicht über die Dioxingrenze gerate.

Wobei diese Biosache ja auch nicht ganz ohne ist, wenn man mal nachdenkt. Man zahlt unfassbar viel mehr für den „Bio“-Stempel, und dann kommen die Äpfel aber vom anderen Ende der Welt. Nützt jetzt für die Ökobilanz auch nicht so richtig was.

Ich finds schwierig bis unmöglich, sich ganz ohne schlechtes Gewissen zu ernähren. Denn mein nicht vorhandener grüner Daumen und mein Vollzeitjob hindern mich schon a weng daran, mir alles, was ich brauche, selber zu züchten. Genaugenommen überlebt nichtmal mein Basilikum.

Aber frustrierend ist es schon, oder? So ähnlich wie meine Patienten, die ihren Körper jahrzehntelang mit Fastfood, Zigaretten und Alkohol malträtieren und dann sich über den Krebs wundern, den sie irgendwann kriegen.

So. Dieser Artikel klingt, als wäre ich ein Ökofreak-Missionar. Dem ist aber nicht so. Ich bin durchaus kein Kind von Traurigkeit was Junkfood und das ein oder andere gepflegte Bier zu viel angeht, aber ich finde man kommt schon ins Grübeln.

Schmieröl essen. Sind wir denn bekloppt oder was?

Schnarch…

Ich glaub ich krieg eine Addison-Krise!

Zur Begrüßung hab ich die ersten Tage auf der Station und in der Rettungsstelle verbracht:

„Ja, Frau Müller, der Entlassbrief ist gleich fertig“… nur noch Herrn Meier eine neue Viggo legen.

„Also, Herr Schmidt, sie haben G-A-L-L-E-N-S-T-E-I-N-E, und deshalb schneiden wir Ihnen die Gallenblase einfach raus. Zack bum. Haben Sie das verstanden? Bei jeder Operation gibt es die Möglichkeit von Komplikationen. Im schlimmsten Fall sterben Sie. Werden Sie aber nicht. Muss ich nur dazusagen, wie beim Beipackzettel. Wir machen ständig solche OP´s. Standardprogramm.“

„Wie lange haben sie jetzt die Schmerzen im Bein? Seit 3 Wochen? Ah ja, klar der Hausarzt hatte ja auch Weihnachtsferien. Und das die Zehe da so schwarz ist, ist Ihnen das aufgefallen? Mhm, naja, man guckt ja auch nicht so oft auf die Füße, gell… ah ja. Wieviel rauchen Sie am Tag? Und wie lange? Mhm. Ok. Sie müssten hierbleiben. In der Klinik. Vielleicht operieren wir Sie heute noch.“

Schnarch. Mir fehlt das Adrenalin. Wirklich. Aber für morgen stehe ich auf dem OP-Plan. Endlich, Endlich!