Das böse D-Wort…

oohh… eigentlich habe ich mir vorgenommen, heute direkt nach der Arbeit an meiner Doktorarbeit weiterzuschreiben. Ich fass es nicht, dass ich das seit mittlerweile nunmehr vier Jahren vor mir herschiebe. Im Auto wurde ich dann so müde. Dann musste ich ein bisschen schlafen, jetzt muss ich ein bisschen bloggen, gleich muss ich noch was essen, und vielleicht Wäsche waschen.

Argh.

Man darf niemals und unter keinen Umständen einen Arzt auf seine Doktorarbeit ansprechen, wenn nicht Dr. med. auf dem Namensschildchen steht. Auch nicht, wenn man der Chef ist, dem ggf. versprochen wurde, dass man „nur noch schreiben“ muss und ganz bestimmt allerspätestens 6 Monate nach Einstellung besagten Titel sein eigen nennt. Ich hoffe der Chef hat mir geglaubt, als ich mich selber mit meinem Handy auf meinem Diensttelefon angerufen hab und so getan habe als müsste ich dringend weg. Gnah. Gnah, gnah, gnah.

„Nur noch schreiben“ muss ich seit vier Jahren! Aber naja, dann kanns auch bis morgen warten. Oder bis zum Wochenende. Oder bis zum Urlaub. Argh. Aber dieses Jahr auf jeden Fall, ich schwör.

UND JETZT WILL ICH DA NICHT MEHR DRÜBER REDEN!!!

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9 Gedanken zu „Das böse D-Wort…

  1. Ja, das kenne ich auch aus meinem Umfeld, dass das bei den Ärzten sich mitunter zoooooooooooooog… 😉 Wobei wir BWLer die Mediziner ja immer beneidet haben, weil bei denen ein kleines Heftchen gereicht hat, während wir das 1000seitige Kompendium einreichen mussten.

    Das war aber Mitte/Ende der 90er Jahre, heute ist bestimmt alles anders. Aber ein Doktor ohne Doktor, das geht irgendwie gar nicht. Also, hau rein! *grins*

  2. Sind die Forschungsergebnisse nach 4 Jahren nicht schon überholt?
    Bei uns war der Zeitdruck, vor anderen zu publizieren, zwar nicht so hoch, aber 4 Jahre zum zusammenschreiben wenn die Ergebnisse da sin, da hätte man alles einstampfen und neu machen können.

  3. Hi! Lesen tue ich schon lange, jetzt sage ich auch mal was 🙂
    Ich habe die Mediziner immer beneidet. Mal eben so, neben dem Studium, neben der Klinik, so ein bisschen herummuckeln, dann sind sie Doktor. Nicht alle, natürlich, aber etliche. Ich habe in paar Arbeiten von Bekannten Korrekturgelesen (nicht inhaltlich, natürlich), während ich meine eigene Doktorarbeit gemacht habe, Molekularbiologie, drei Jahre Vollzeit-Arbeit. Irgendwie etwas ungerecht, wenn alle hinterher enttäuscht sind, dass ich mit Dr. Federkiel kein Arzt bin … nur Naturwissenschaftlerin. Naja.
    Aber … wenn es dann mal nicht klappt mit dem Nebenbei, aus welchen Gründen auch immer, dann wird’s für Euch echt schwer. Weil es eben kein Vollzeit ist, sondern in der ohnehin knappen Freizeit stattfinden muss. Auch ungerecht 😦
    Aber es wäre jammerschade, die ganze Arbeit, die schon drin steckt, wegzuschmeißen, oder? Wie wäre es mit „an jedem freien Tag eine Stunde dran arbeiten“. Dann kommst Du wieder rein und bist bestimmt auch bald fertig. Und kannst vor allem das Thema endlich abhaken 🙂
    In jedem Fall – Viel Erfolg!

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