Albern

Ja, ich gebe es zu. Ständig Manchmal bin ich infantil und albern. Vor allem, wenn es um eindeutige Zweideutigkeiten geht. Ich kann locker eine Nachmittags-Indikationsbesprechung sprengen, weil ich vor Lachen quieke, weine und hyperventiliere, weil einer der vorgestellten Patienten zufällig „Herr Fick“ oder „Frau Poppen“ heisst. Und, je mehr ich dann versuche, wieder klarzukommen, desto weniger kann ich aufhören zu lachen.

So auch neulich in der Visite, als meine Kollegin eiskalt folgenden Satz raushaute: „Den Patienten wollten die Unfallchirurgen eigentlich gestern noch nageln, aber wegen [blabla] ist der über Nacht auf Intensiv gekommen.“ Oh Mann. Ich bin sofort hinter meinem Oberarzt auf Tauchstation gegangen, musste aber doch so unfassbar lachen, dass ich dann das Zimmer vorzeitig verlassen musste. Ich habe auch die nächsten vier Bettplätze debil in mich hineingekichert. War peinlich, ich KONNTE aber nicht anders.

Ähnlich verhält es sich auch mit semantischen Schätzen wie „Einführungsveranstaltung“ oder „Stoßzeiten“. Tut mir leid, aber da komm ich nicht klar!