I had a dream last night…

… und als ich aufgewacht bin, war sie immer noch da, meine bekloppte Idee:

In nicht mehr allzulanger Zeit (na gut, noch 2 Jahre, aber was ist das schon) wird der Chirurgenwelpe ein ausgewachsener Chirurg sein. Keine Ahnung, wie es dann weitergeht. Bis gestern. Da hab ich mir folgendes überlegt:

Die noch druckfrische Facharzturkunde wird erstmal in eine Schublade gepackt. Der Welpe packt auch ein paar Sachen, schnappt sich sein Around-the-World-Ticket und fährt los. Zu Freunden in aller Welt. Schaut sich Notaufnahmen an und OPs überall, von Alaska über Asien bis Feuerland. Von medizinischer Grundversorgung im Himalaya bis zum Schockraummanagement in Chicago. Die Flying Doctors in Australien und ein Mercy Ship vor Afrika. Ein MVZ in Castrop-Rauxel und eine Buschklinik in Namibia. Höhenmedizin auf Alpentouren und Tauchmedizin in der Karibik. Überall ein bisschen mitspielen und ganz viel lernen.

Und selbstverständlich wird darüber gebloggt. Nicht täglich (ihr kennt das), aber doch immer wieder.

Ein Jahr lang um die Welt und die verschiedenen Facetten der Notfallmedizin und Chirurgie kennenlernen und davon erzählen.

Was ich brauche:

Geld – spar ich.

Freunde in aller Welt – hat man für sowas nicht Twitter? Und euch? Und eure Freunde? Wo muss ich unbedingt hin?

einen ordentlichen Plan – muss ich machen.

Ich schlaf noch ein paar mal über diesen Gedanken. Aber vielleicht taucht bald neben der „About“-Seite noch eine „Bekloppter-Plan“-Seite auf. Dann könnt ihr zuschauen, wie aus der bekloppten Idee ein Plan und dann irgendwann Realität wird – vielleicht.

Jetzt mal im Ernst: Was haltet ihr davon?

Werbeanzeigen

Der Fall Elaine Bromiley

Heute wieder ein Filmchen. Diesmal aber ein ganz ernster. Er dauert knapp 14 Minuten, und es sind sehr anstrengende 14 Minuten. Es lohnt sich aber. Schaut es euch an und lernt daraus. Alle, die wir in der (Notfall-)Medizin tätig sind, könnten jederzeit in eine solche Lage geraten: Eine Routinesituation gerät aufgrund unerwarteter Schwierigkeiten außer Kontrolle, die Beteiligten (alles Profis!!) werden nervös und schon jagt eine Fehlentscheidung die nächste und man schlittert geradewegs in eine Katastrophe.

 

Wir alle können und sollten aus solchen dramatischen Fällen viel lernen. In dieser Hinsicht sei euch auch diese Website dringendst ans Herz gelegt. Da packt man sich auch des öfteren an den Kopf und denkt „oh weia, wie können die nur…“

Und dann denkt man noch ein bisschen drüber nach und erinnert sich vielleicht an diese eine Situation im letzten Dienst, die nur zufällig eine Situation blieb und nicht ausgeartet ist in eine Katastrophe. Und man schärft seine Sinne.

Bleibt wachsam!